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Dien Hart - Dein Herz

(T: M. Buthmann // M: M.Buthmann, R. Muilwijk, M. Müller)

 
Wenn du eenfach nich mehr weetst, wo’t lang geiht,

Wenn du einfach nicht mehr weißt, wo’s lang geht,

wenn de Welt sik jümmer sneller dreiht üm di

wenn die Welt sich immer schneller dreht um dich

un du steihst still,

und du stehst still,
wenn du würklich jedet Woort al seggt hest,

wenn du wirklich jedes Wort schon gesagt hast,

in dien Kopp geiht nix mehr rin un nix mehr rut,

in deinen Kopf geht nichts mehr rein und nichts mehr raus,

wat för’n Geföhl.

was für’n Gefühl.


Jede Dag hett sien Enn denn, wenn de Avend kümmt.

Jeder Tag hat sein Ende dann, wenn der Abend kommt.


Oh, nu man to. Dien Hart, dien Hart schreet so.

Oh, jetzt aber los. Dein Herz, dein Herz schreit so.

Oh, weetst dat jo. Dien Hart, dien Hart schreet so.

Oh, du weißt es ja. Dein Herz, dein Herz schreit so.


Wenn du kene Energie mehr na hest,

Wenn du keine Energie mehr hast,

wenn du gor nich in de Gängen kümmst un liggst,
wenn du gar nicht in die Gänge kommst und liegst,

doch nich mit Will:
aber nicht absichtlich:


Jede Dag hett sien Enn denn, wenn de Avend kümmt.

Jeder Tag hat sein Ende dann, wenn der Abend kommt.


Oh, nu man to. Dien Hart, dien Hart schreet so.

Oh, jetzt aber los. Dein Herz, dein Herz schreit so.

Oh, weetst dat jo. Dien Hart, dien Hart schreet so.

Oh, du weißt es ja. Dein Herz, dein Herz schreit so.


Wenn du nix un nüms mehr an di ran lettst,

Wenn du nichts und niemanden mehr an dich ran lässt,

wenn du swiggst, denn wat to veel is, is to veel,
wenn du schweigst, denn was zu viel ist, ist zu viel,

wenn du ok dien letzte Chance verdaan hest,

wenn du auch deine letzte Chance vertan hast,
wenn de Weg di nich mehr wiederbringen will

wenn der Weg dich nicht mehr weiterbringen will

un di warrt köhl:
und dir wird kühl:


Oh, nu man to. Dien Hart, dien Hart schreet so.

Oh, jetzt aber los. Dein Herz, dein Herz schreit so.

Oh, weetst dat jo. Dien Hart, dien Hart schreet so.

Oh, du weißt es ja. Dein Herz, dein Herz schreit so.
Oh, nu man to. Dien Hart, dien Hart schreet so.

Oh, jetzt aber los. Dein Herz, dein Herz schreit so.

Dien Hart schreet so.

Dein Herz schreit so.

Dien Hart schreet.

Dein Herz schreit.

 

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Festen an'n Haven - Feste am Hafen

(T: M. Buthmann // M: M.Buthmann,  M. Müller)

 

Güntsiets, dor löscht se de Schepen.

Drüben, da löschen sie die Schiffe.
Hier löscht wi den Dörst.

Hier löschen wir den Durst.
Wi danzt un wi fiert

Wir tanzen und wir feiern
bit dat de Brüchen klappert,

bis dass die Brücken klappern,
bit dat de Kranen klötert

bis dass die Kräne klötern
un de Ankerkeden rattert.

und die Ankerketten rattern.
De Stimmung is goot un du büst dat ok,

Die Stimmung ist gut und du bist das auch.
also schenk nochmal in, schenk nochmal in!
Schenk nochmal ein, schenk nochmal ein!


Heissa juchhe, oh, de Möwen, de schreen.

Heissa juchhe, oh, die Möwen, die schreien.
Du schallst jümmer so goot mit uns ween.

Du sollst immer so gut mit uns sein.
La da da da ja, dat weet jedet Kind,

La da da da ja, das weiß jedes Kind,
dat de Festen an’n Haven de glücklichsten sünd,

dass die Feste am Hafen die glücklichsten sind,
Festen an’n Haven de glücklichsten sünd.

Feste am Hafen die glücklichsten sind.

Sühst du de bunten Lantüchten

Siehst du die bunten Laternen
dor achter den Kai?

dort hinter dem Kai?
De hoolt uns op Kurs

Die halten uns auf Kurs
bi Nacht un ok bi Regen,

bei Nacht und auch bei Regen,
bi Düüsternis un Nevel,

bei Dunkelheit und Nebel,
sülvst in’n Stoorm wiest se de Weeg, denn   

selbst im Sturm weisen sie die Wege, denn         
De Lichter sünd goot un du büst dat ok,

die Lichter sind gut und du bist das auch.
also schenk nochmal in, schenk nochmal in!

Schenk nochmal ein, schenk nochmal ein!

Heissa juchhe, oh, de Möwen, de schreen.

Heissa juchhe, oh, die Möwen, die schreien.
Du schallst jümmer so goot mit uns ween.

Du sollst immer so gut mit uns sein.
La da da da ja, dat weet jedet Kind,

La da da da ja, das weiß jedes Kind,
dat de Festen an’n Haven de glücklichsten sünd,

dass die Feste am Hafen die glücklichsten sind,
Festen an’n Haven de glücklichsten sünd.

Feste am Hafen die glücklichsten sind.


De Kopp deit weh, he droht to sinken.

Der Kopf tut weh, er droht zu sinken.
Dat warrt Tiet, noch wat to drinken.

Es wird Zeit, noch etwas zu trinken.
Op de Leevde, op dat Leven wüllt wi glieks noch enen heven.

Auf die Liebe, auf das Leben wollen wir gleich noch einen heben.
Schenk nochmal in, schenk nochmal in!

Schenk nochmal ein, schenk nochmal ein!
Un wi singt as de Havenfinken…

Und wir singen wie die Hafenfinken…

Heissa juchhe, oh, de Möwen, de schreen.

Heissa juchhe, oh, die Möwen, die schreien.
Du schallst jümmer so goot mit uns ween.

Du sollst immer so gut mit uns sein.
La da da da ja, dat weet jedet Kind,

La da da da ja, das weiß jedes Kind,
dat de Festen an’n Haven de glücklichsten sünd,

dass die Feste am Hafen die glücklichsten sind,

Heissa juchhe, oh, de Navers, de schreen.

Heissa juchhe, oh, die Nachbarn, die schreien.
Du schallst jümmer so goot mit uns ween.

Du sollst immer so gut mit uns sein.
La da da da ja dat höört se bestimmt,

La da da da ja, das hören sie bestimmt,
dat de Festen an’n Haven de glücklichsten sünd,

dass die Feste am Hafen die glücklichsten sind,
Festen an’n Haven de glücklichsten sünd.

Feste am Hafen die glücklichsten sind.

 

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Galaxie - Galaxie

(T: M. Buthmann // M: M.Buthmann,  M. Müller)

 

Ik seeg, du hest noch Licht an.

Ich habe gesehen, du hast noch Licht an.
Kannst du nich slapen?

Kannst du nicht schlafen?
Dat gifft so en Geschicht. Lang her,

Es gibt so eine Geschichte. Lange her,
dat ik de een vertell.

dass ich die jemandem erzählt habe.

Kumm mal ran an’t grote Finster.

Komm mal ran ans große Fenster.                       
Wi sünd nich alleen.

Wir sind nicht allein.
Kannst’ dor baven dat Geglinster sehn,

Kannst du dort oben das Geglitzer sehn,
so groot un hell?

so groß und hell?

Föhlst du di kleen, denn kiek mal:
Fühlst du dich klein, dann sieh mal:        
De Himmel lücht hüüt för di.

Der Himmel leuchtet heute für dich.
Wi billt tosamen ut Steernsstoff

Wir bilden zusammen aus Sternenstaub
en Galaxie.

eine Galaxie.

Dat gifft ok nevelig Lichter.

Es gibt auch neblige Lichter.
Dat kannst’ mi glöven.

Das kannst du mir glauben.
De Nevel an jem stiggt ok weer. 

Der Nebel an ihnen steigt auch wieder.            
Wenn se sik röhrt, warrt’t hell.
Wenn sie sich bewegen, wird es hell.


Denn ok disse Steerns köönt glimmern,

Denn auch diese Sterne können glänzen,
so as de dor vörn.

so wie die dort vorn.
Laat uns danzen op uns Glimmertörn.

Lass uns tanzen auf unserer Glanzreise.

Föhlst du di kleen, denn kiek mal:
Fühlst du dich klein, dann sieh mal:        
De Himmel lücht hüüt för di.

Der Himmel leuchtet heute für dich.
Wi billt tosamen ut Steernsstoff

Wir bilden zusammen aus Sternenstaub
en Galaxie.

eine Galaxie.

 

Denn ok disse Steerns köönt glimmern,

Denn auch diese Sterne können glänzen,
so as de dor vörn.

so wie die dort vorn.
Laat uns danzen op uns Glimmertörn.

Lass uns tanzen auf unserer Glanzreise.

Föhlst du di kleen, denn kiek mal:
Fühlst du dich klein, dann sieh mal:        
De Himmel lücht hüüt för di.

Der Himmel leuchtet heute für dich.
Wi billt tosamen ut Steernsstoff

Wir bilden zusammen aus Sternenstaub
en Galaxie,

eine Galaxie,

ut Steernsstoff en Galaxie.

aus Sternenstaub eine Galaxie.

 

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Wenn ik enen Wunsch harr - Wenn ich einen Wunsch hätte

(T: M. Buthmann // M: M.Buthmann,  M. Müller)

 

Wenn ik enen Wunsch harr,

Wenn ich einen Wunsch hätte,

weer dat teemlich eenfach:

wäre das ziemlich einfach:

Dat de Welt sik wieder dreiht

Dass die Welt sich weiter dreht

un wi hebbt uns noch leef.

und wir lieben uns noch.

 
Keen Dag schall dat geven,

Keinen Tag soll es geben,
an den du trurig büst,

an dem du traurig bist,
keen Avend, wo du di ganz allen føhlst!

keinen Abend, wo du dich ganz allein fühlst!

Fründ*schen in’t Hart un en Lachen in’t Gesicht,

Freund*innen im Herzen und ein Lachen im Gesicht,

`keen møcht dat nich?

wer möchte das nicht?

 

Wenn ik enen Wunsch harr,

Wenn ich einen Wunsch hätte,

weer dat teemlich eenfach:

wäre das ziemlich einfach:

Dat de Welt sik wieder dreiht

Dass die Welt sich weiter dreht

un wi hebbt uns noch leef.

und wir lieben uns noch.

 
Dat Glück schasst du finnen,

Das Glück sollst du finden,
Dien Drøøm schüllt sik vullfüllen,

Deine Träume sollen sich erfüllen,
de Hapen schall jümmers bi di blieven!

die Hoffnung soll immer bei dir bleiben!

Sünnschien in’t Hart un de Leevde in’t Gesicht

Sonnenschein im Herzen und die Liebe im Gesicht,

`keen møcht dat nich?

wer möchte das nicht?

 

Wenn ik enen Wunsch harr,

Wenn ich einen Wunsch hätte,

weer dat teemlich eenfach:

wäre das ziemlich einfach:

Dat de Welt sik wieder dreiht

Dass die Welt sich weiter dreht

un wi hebbt uns noch leef.

und wir lieben uns noch.

 

Wenn ik enen Wunsch harr,

Wenn ich einen Wunsch hätte,

Wenn ik enen Wunsch harr,

Wenn ich einen Wunsch hätte,

Dat de Welt sik wieder dreiht

Dass die Welt sich weiter dreht

un wi hebbt uns noch leef.

und wir lieben uns noch.

 
da Da da Da da da Da da da

da Da da Da da da Da da da

da Da da Da da da Da

da Da da Da da da Da
da Da da Da da da Da da da

da Da da Da da da Da da da

Un wi hebbt uns noch leef.

Und wir lieben uns noch.

 

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Hapen - Hoffnung

(T: J. P. Eissfeldt // M: J. P. Eissfeldt, J. Nickel, L. Green, A. Busse, J. Landerschier, L. Brunckhorst, S. John, P. Kacza)

(plattdt. Übertragung: M. Buthmann // Arr.: M. Buthmann, M. Müller)

 

 

Jo, dit is för de Trurigen,

Ja, dies ist für die Traurigen

de to dusenden dor buten sünd,
die zu tausenden da draußen sind,

jichtenswo alleen sitten

Irgendwo alleine sitzen

un eenfach nich mehr wieder weten.
Und einfach nicht mehr weiter wissen.

För de de Sünn nie mehr schient, wiel de
Für die die Sonne nie mehr scheint, weil die

graue Wulkendeek ewig blifft.

graue Wolkendecke ewig bleibt.

Verlaten un verloren,
Verlassen und verloren,

utpowert un an’n Bodden.
ausgepowert und am Boden.

 

Man wenn du dinkst, dat geiht nich mehr,
Doch wenn du denkst es geht nicht mehr,

denn kummt vun jichtenswo disse Mucke her

Dann kommt von irgendwo diese Mucke her

un seggt di, dat allens beter warrt

Und sagt dir, dass alles besser wird
un dat de Hapen as allerletzte starvt.

Und dass die Hoffnung als allerletztes stirbt.


En Tunnel ahn Licht an’t Enn

Ein Tunnel ohne Licht am Ende

Düüsternis för jümmer

Dunkelheit für immer
Du kannst de Sorgen nich verdrinken

Du kannst die Sorgen nicht ertränken

Se sünd verdammt gode Swümmer

Sie sind verdammt gute Schwimmer

Man to’n Glück kann ik vermellen,

Doch zum Glück kann ich vermelden,

wo slimm dat ok jümmer kamen mag

Wie schlimm es auch immer kommen mag

Dor sünd noch Mächt de di hölpen:

Da sind noch Mächte die dir helfen:

Un dat sünd Patti un Madonna.

Und das sind Prince und Stevie Wonder.

 

Man wenn du dinkst, dat geiht nich mehr,
Doch wenn du denkst es geht nicht mehr,

denn kummt vun jichtenswo disse Mucke her

Dann kommt von irgendwo diese Mucke her

un seggt di, dat allens beter warrt

Und sagt dir, dass alles besser wird
un dat de Hapen as allerletzte starvt.

Und dass die Hoffnung als allerletztes stirbt.

 
Un ik sing oh - ohohoooh - hohoh - hohohooo

Und ich sing oh - ohohoooh - hohoh - hoho

Un ik sing oh - ohohoooh - hohoh - hohohooo

Und ich sing oh - ohohoooh - hohoh - hoho

 
Oh jo, ik segg:

Oh ja ich sag:
Musik is so schöön.

Musik ist so schön.
Se is dat Beste in’t Leven.

Sie ist das Beste im Leben.

Se schickt de Sünn in dien Hart.

Sie schickt die Sonne in dein Herz.

un se dröggt dien Tranen.

Und sie trocknet deine Tränen.

 
Se, se is jümmer för di dor

Sie, sie ist immer für dich da
un se, se nimmt di in’n Arm.

Und sie, sie nimmt dich in den Arm.
Also, schiet mal op de Truer

Also, scheiß mal auf die Trauer
un maak de Anlaag noch luder!

Und mach die Anlage noch lauter!

 

Man wenn du dinkst, dat geiht nich mehr,
Doch wenn du denkst es geht nicht mehr,

denn kummt vun jichtenswo schöne Mucke her

Dann kommt von irgendwo schöne Mucke her

un seggt di, dat allens beter warrt

Und sagt dir, dass alles besser wird
un dat de Hapen as allerletzte starvt.

Und dass die Hoffnung als allerletztes stirbt.

 

Man wenn du dinkst, dat geiht nich mehr,
Doch wenn du denkst es geht nicht mehr,

denn kummt vun jichtenswo disse Mucke her

Dann kommt von irgendwo diese Mucke her

un seggt di, dat allens beter warrt

Und sagt dir, dass alles besser wird
un dat de Hapen as allerletzte starvt.

Und dass die Hoffnung als allerletztes stirbt.

 

 

 

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