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SÖVEN DAAG (2010)

 

01) Uwe 

02) Free 

03) Söven Daag 

04) Ohne di 

05) Wintertiet 

06) Dat gröne Huus 

07) Magneden



01) Uwe - Uwe

(T: M. Buthmann // M: M. Buthmann, M. Müller, B. Wulff, D. Gottlieb, J.-P. Kelber)

 

Ok op de Arbeit dink ik jümmer blots an Uwe:

Auch auf der Arbeit denke ich immer nur an Uwe:

Dat wi tosamen Foffteihn maken un noch ganz annere Saken.

Dass wir zusammen Pause machen und noch ganz andere Sachen.

Ji köönt nich glöven, wat he för'n smucken Kerl is.

Ihr könnt nicht glauben, was er für ein hübscher Kerl ist.

Sien Moors wöör ik ok geern mal knöstern oder glieks ganz un gor utklöstern.

Seinen Hintern würde ich auch gern mal durchkneten oder gleich ganz und gar auspacken.

 

Un villicht kiekt he ok mol röver.

Und vielleicht schaut er auch mal rüber.
Denn wöör ik mi richtig een högen.

Dann würde ich mich richtig freuen.

 

So'n Schietdreck, Uwe steiht op Jungs.

So ein Mist, Uwe steht auf Jungs.
So'n Schietdreck, mien Uwe steiht op Jungs.

So ein Mist, mein Uwe steht auf Jungs.

 

Mien Uwe hett so wunnerschöne Klüsen.

Mein Uwe hat so wunderschöne Augen.
Un af un to heff ik al dacht, dat he de blots för mi opmaakt.

Und ab und zu habe ich schon gedacht, dass er sie nur für mich aufmacht.
Wenn Uwe anfangt to vertellen, kann ik nix anners maken, denn sloddern miene Knooken.

Wenn Uwe anfängt zu erzählen, kann ich nichts dagegen tun, dann schloddern meine Knochen.

 

Un villicht kiekt he nochmol röver.

Und vielleicht schaut er nochmal rüber.
Denn wöör ik mi richtig een högen.

Dann würde ich mich richtig freuen.

 

So'n Schietdreck, Uwe steiht op Jungs.

So ein Mist, Uwe steht auf Jungs.
So'n Schietdreck, mien Uwe steiht op Jungs.

So ein Mist, mein Uwe steht auf Jungs.

 

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02) Free - Frei

(T: M. Buthmann // M: M. Buthmann, M. Müller, B. Wulff, D. Gottlieb, J.-P. Kelber)

 

Wenn ik an'n Morgen ut't Finster kiek,
Wenn ich am Morgen aus dem Fenster schau,
de Himmel gries un heel entfernt vun't Blau,
der Himmel grau und weit entfernt vom Blau,
du liggst denn blangen bi mi.
du liegst dann neben mir.
Ik heff noch nienich dröver nadacht,
Ich hab noch nie darüber nachgedacht
wat dat mit mi maken deit,
was es mit mir macht
wenn ik na de Nacht dien Aten hör
wenn ich nach der Nacht deinen Atem hör
un dien Grientje seh.
Und dein Grinsen seh.

Denn dat hest du ok in'n Slaap op dien Gesicht
Denn das hast du auch im Schlaf auf deinem Gesicht
un ik föhl mi unbeschrievlich
und ich fühl mich unbeschreiblich

Free – as een lüttje Blatt in'n Sommerwind
Frei – wie ein kleines Blatt im Sommerwind
dat to'n Himmel na baven flegt.
Das zum Himmel nach oben fliegt.
Free – as en kakelbunte Fleerling,
Frei – wie ein kunterbunter Schmetterling,
de to de Sünn na baven kiekt,
der zu der Sonne nach oben guckt,
denn ik föhl mi hüüt bannig dull verleevt.
Denn ich fühl mich heute sehr doll verliebt.

Ik heff hüüt meist mien Bahn verpasst,
Ich hab heute fast meine Bahn verpasst,
heff in de halve Nacht blots an di dacht
hab die halbe Nacht nur an dich gedacht
un denn heff ik vull verpennt.
Und dann hab ich voll verpennt.
De Mahltiet heff ik mi erspoort,
Die Mahlzeit hab ich mir erspart,
ik heff den halven Dag en Diät maakt.
Ich habd den halben Tag eine Diät gemacht.
Un wenn mi eener seggt, dat de Leev dör'n Mogen geiht – de spinnt.
Und wenn mir einer sagt, dass die Liebe durch den Magen geht – der spinnt.

Un ik weet, wovun ik snacken do,
Und ich weiss wovon ich rede,
denn ik föhl mi unbeschrievlich.
Denn ich fühl mich unbeschreiblich.

Free – as een lüttje Blatt in'n Sommerwind
Frei – wie ein kleines Blatt im Sommerwind
dat to'n Himmel na baven flegt.
Das zum Himmel nach oben fliegt.
Free – as en kakelbunte Fleerling,
Frei – wie ein kunterbunter Schmetterling,
de to de Sünn na baven kiekt,
der zu der Sonne nach oben guckt,
denn ik föhl mi hüüt bannig dull
Denn ich fühl mich heute sehr doll

Free. Ik föhl mi free.
Frei. Ich fühl mich frei .
Free. Ik föhl mi free.
Frei. Ich fühl mich frei.
Ik föhl mi free.
Ich fühl mich frei.

 

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03) Söven Daag - Sieben Tage

(T: M. Buthmann // M: M. Buthmann, M. Müller, B. Wulff, D. Gottlieb, J.-P. Kelber)

 

Heste een, heste twee, heste dree, heste veer, fief Daag verkleit
Hast du einen, hast du zwei, hast du drei, hast du vier, fünf Tage verschwendet.
Heste een, heste twee, heste dree, heste veer, fief Daag verkleit
Hast du einen, hast du zwei, hast du drei, hast du vier, fünf Tage verschwendet.
Heste een, heste twee, heste dree, heste veer, fief Daag verkleit
Hast du einen, hast du zwei, hast du drei, hast du vier, fünf Tage verschwendet.
Heste een, twee, dree, veer, söss, söven Daag verkleit.
Hast du einen, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben Tage verschwendet.
Verkleit.
Verschwendet.

Wenn du Lust hest luud to grölen, denn musst du dat ok doon.
Wenn du Lust hast Laut zu grölen, dann musst du das auch tun.
Wenn du Faxen maken willst, denn maak dat af un to.
Wenn du Faxen machen willst, dann mach das ab und zu.
Un wenn du di alleen föhlst, gah ünner Lüüd un maak dat fix.
Und wenn du dich allein fühlst, geh unter Leute und mach das fix.
Wenn du to veel nadinkst, denn warrt dat nix.
Wenn du zu viel nachdenkst, dann wird das nix.

Heste een, heste twee, heste dree, heste veer, fief Daag verkleit
Hast du einen, hast du zwei, hast du drei, hast du vier, fünf Tage verschwendet.
Heste een, heste twee, heste dree, heste veer, fief Daag verkleit
Hast du einen, hast du zwei, hast du drei, hast du vier, fünf Tage verschwendet.
Heste een, heste twee, heste dree, heste veer, fief Daag verkleit
Hast du einen, hast du zwei, hast du drei, hast du vier, fünf Tage verschwendet.
Heste een, twee, dree, veer, söss, söven Daag verkleit.
Hast du einen, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben Tage verschwendet.
Verkleit.
Verschwendet.

Wenn du en Fruu wunnerschöön finnst, segg ehr tominnst „Moin Moin“.
Wenn du eine Frau wunderschön findest, sag ihr zumindest „Moin Moin“.
Wenn denn nich allens scheef geiht, denn warrt se sik ok freuen.
Wenn dann nicht alles schief geht, dann wird sie sich auch freuen.
Wenn du an diene Frünnen dinkst, roop se doch glieks mol an.
Wenn du an deine Freunde denkst, ruf sie doch gleich mal an.
Wenn du to veel nadinkst, denn töövt se vergeevst
Wenn du zu viel nachdenkst, dann warten sie vergebens
un dat Avenden lang.
Und das Abende lang.

Heste een, heste twee, heste dree, heste veer, fief Daag verkleit
Hast du einen, hast du zwei, hast du drei, hast du vier, fünf Tage verschwendet.
Heste een, heste twee, heste dree, heste veer, fief Daag verkleit
Hast du einen, hast du zwei, hast du drei, hast du vier, fünf Tage verschwendet.
Heste een, heste twee, heste dree, heste veer, fief Daag verkleit
Hast du einen, hast du zwei, hast du drei, hast du vier, fünf Tage verschwendet.
Heste een, twee, dree, veer, söss, söven Daag...
Hast du einen, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben Tage...

 
Heste een, heste twee, heste dree, heste veer, fief Daag verkleit
Hast du einen, hast du zwei, hast du drei, hast du vier, fünf Tage verschwendet.
Heste een, heste twee, heste dree, heste veer, fief Daag verkleit
Hast du einen, hast du zwei, hast du drei, hast du vier, fünf Tage verschwendet.
Heste een, heste twee, heste dree, heste veer, fief Daag verkleit
Hast du einen, hast du zwei, hast du drei, hast du vier, fünf Tage verschwendet.
Heste een, twee, dree, veer, söss, söven Daag verkleit.
Hast du einen, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben Tage verschwendet.

 

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04) Ohne di - Ohne dich

(T: M. Buthmann // M: M. Buthmann, M. Müller, B. Wulff, D. Gottlieb, J.-P. Kelber)

 

Dat is al wedder Middag.
Es ist schon wieder Mittag.
Op'n Disch steiht hüüt mien Liefgericht.
Auf'm Tisch steht heute mein Leibgericht.
Ik nippel blots so rum.
Ich nippe nur so rum.
In mien Kopp geiht or nix mehr,
In meinem Kopf geht gar nichts mehr,
recht dösig kaam ik hüüt daher.
recht dösig kam ich heute daher.
Mal wedder seh ik dien Gesicht
Mal wieder sehe ich dein Gesicht
as du seggst: Nu is allens vörbi.
Als du sagst: Jetzt ist alles vorbei.

De Tranen loopt mien Wangen rünner
Die Tränen laufen meine Wangen runter
ik kann dat allens nich so recht verstahn.
Ich kann das alles nicht so recht verstehen.
Langsom warrt dat kloor för mi:
Langsam wird es klar für mich:
Ik geev mi nich wedder op för di.
Ich geb mich nicht wieder auf für dich.

Denn dat is beter ohne di.
Denn es ist besser ohne dich.
Ik kann dat allens ok ohne di.
Ich kann das alles auch ohne dich.
Du schasst nich mehr mien Leven sien.
Du sollst nicht mehr mein Leben sein.
Dat is beter ohne di.
Es ist besser ohne dich.
Ik kann dat allens ok ohne di.
Ich kann das alles auch ohne dich.
Du schasst nich mehr mien Leven sien.
Du sollst nicht mehr mein Leben sein.

De Stünnen warrn jümmer länger.
Die Stunden werden immer länger.
Noch güstern weer allens so richtig goot,
Noch gestern war alle so richtig gut,
nu is allens vermurkst.
Jetzt ist alles vermurkst.
Sünnschien kiddelt op mien Gesicht,
Sonnenschein kitzelt auf meinem Gesicht,
man buten weer ik hüüt noch nich.
Aber draussen war ich heute noch nicht.
Mal sehen, wat dat allens Nieget gifft.
Mal sehen, was es alles Neues gibt.
De Pien geiht wohl fix vörbi.
Der Schmerz geht wohl fix vorbei.

Man ik dink de ganze Tiet an di.
Aber ich denke die ganze Zeit an dich.
Vergeten kann ik dat allens ja nich.
Vergessen kann ich das alles ja nicht.
Langsom warrt dat kloor för mi:
Langsam wird es klar für mich:
Ik geev mi nich wedder op för di.
Ich geb mich nicht wieder auf für dich.

Denn dat is beter ohne di.
Denn es ist besser ohne dich.
Ik kann dat allens ok ohne di.
Ich kann das alles auch ohne dich.
Du schasst nich mehr mien Leven sien.
Du sollst nicht mehr mein Leben sein.
Dat is beter ohne di.
Es ist besser ohne dich.
Ik kann dat allens ok ohne di.
Ich kann das alles auch ohne dich.
Du schasst nich mehr mien Leven sien.
Du sollst nicht mehr mein Leben sein.

Denn na en Tiet heff ik dann sehn,
Denn nach einiger Zeit hab ich dann gesehen,
wat för'n Kerl du würklich büst.
Was für ein kerl du wirklich bist.
Dat weer'n beten to laat.
Das war ein bisschen zu spät.
Dat weer'n beten to laat.
Das war ein bisschen zu spät.

Dat is beter ohne di.
Es ist besser ohne dich.
Ik kann dat allens ok ohne di.
Ich kann das alles auch ohne dich.
Du schasst nich mehr mien Leven sien.
Du sollst nicht mehr mein Leben sein.
Dat is beter ohne di.
Es ist besser ohne dich.
Ik kann dat allens ok ohne di.
Ich kann das alles auch ohne dich.
Du schasst nich mehr mien Leven sien.
Du sollst nicht mehr mein Leben sein.

Dat is beter ohne di.
Es ist besser ohne dich.
Du schasst nich mehr mien Leven sien.
Du sollst nicht mehr mein Leben sein.
Dat is beter ohne di.
Es ist besser ohne dich.
Du schasst nich mehr mien Leven sien.
Du sollst nicht mehr mein Leben sein.
Dat is beter ohne di.
Es ist besser ohne dich.

 

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05) Wintertiet - Winterzeit

(T: M. Buthmann // M: M. Buthmann, M. Müller, B. Wulff, D. Gottlieb, J.-P. Kelber)

 

Dat sniet siet en por Stünnen,
Es schneit seit ein paar Stunden,
de Punsch steiht op'n Herd.
Der Punsch steht auf dem Herd.
Un ik kiek mit di tosamen
Und ich guck mit dir zusammen
ut't Finster in de Feern.
Aus dem Fenster in die Ferne.
De Amseln hüppt mit lüttje Sprünge dör den Snee
Die Amseln hüpfen mit kleinen Sprüngen durch den Schnee
un se söökt lange Tiet na wat to freten.
Und sie suchen lange Zeit nach etwas zum essen.

Wi kiekt jümmer wieder de Amseln to
Wi sehen immer weiter den Amseln zu
un dor brennt en Füer in'n Kamin.
Und da brennt ein Feuer im Kamin.
De Welt süht so kloor ut as Glas dat blots deit
Die Welt sieht so klar aus wie nur Glas es tut
un se klingt as de Winter dat sülvst deit.
Und sie klingt wie der Winter selbst.

En lichte Wind fegt den Snee vun de Telgens.
Ein leichter Wind fegt den Schnee von den Zweigen.
Dat is en wohrhaftige Momang.
Das ist ein wahrhaftiger Moment.
Un ik glööv, ik kunn di noch so veel vertellen,
Und ich glaube, ich kann dir noch so viel erzählen,
man dat swiggt sik so goot in disse Tiet.
Aber es schweigt sich so gut in dieser Zeit.
Dat swiggt sik so goot in de Wintertiet.
Es schweigt sich so gut in der Winterzeit.

Nu drinkt wi den Punsch un luustert na de Roh.
Nun trinken wir den Punsch und hören auf die Ruhe.
De Gedanken drievt eenfach so dorhen.
Die Gedanken treiben einfach so dahin.
Se hangt an den witten Snee, fallt langsom, fallt lies,
Se hängen an dem weissen Schnee fallen langsam, fallen leise,
un leggt sik so bilütten op de Eer.
Und legen sich so allmählich auf die Erde.

En lichte Wind fegt den Snee vun de Telgens.
Ein leichter Wind fegt den Schnee von den Zweigen.
Dat is en wohrhaftige Momang.
Das ist ein wahrhaftiger Moment.
Un ik glööv, ik kunn di noch so veel vertellen,
Und ich glaube, ich kann dir noch so viel erzählen,
man dat swiggt sik so goot in disse Tiet.
Aber es schweigt sich so gut in dieser Zeit.
Dat swiggt sik so goot in de Wintertiet.
Es schweigt sich so gut in der Winterzeit.

En lichte Wind fegt den Snee vun de Telgens.
Ein leichter Wind fegt den Schnee von den Zweigen.
Dat is en wohrhaftige Momang.
Das ist ein wahrhaftiger Moment.
Un ik glööv, ik kunn di noch so veel vertellen,
Und ich glaube, ich kann dir noch so viel erzählen,
man dat swiggt sik so goot in disse Tiet.
Aber es schweigt sich so gut in dieser Zeit.
Dat swiggt sik so goot in de Wintertiet.
Es schweigt sich so gut in der Winterzeit.

 

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06) Dat gröne Huus - Das grüne haus

(T: M. Buthmann // M: M. Buthmann, M. Müller, B. Wulff, D. Gottlieb, J.-P. Kelber)

 

Dat gröne Huus steiht op'n Diek.
Das grüne Haus steht auf'm Deich.
Dor hett de ole Mann en schöne Utkiek.
Da hat der alte Mann einen schönen Ausblick.
Un jümmer wenn en Auto dor lingelang föhrt
Und immer wenn ein Auto da entlang fährt
haapt he bannig dull, dat em wokeen besöökt.
hofft er sehr doll, dass ihn jemand besucht.
Denn haapt he bannig dull, dat em wokeen besöökt.
Dann hofft er sehr doll, dass ihn jemand besucht.

He möcht so geern mol wedder to See fohren
Er möchte so gerne mal wieder zur See fahren
un mit'n Schipp ok mol wedder ünnerwegens ween.
Und mit dem Schiff auch maö wieder unterwegs sein.
Un jümmer wenn en Boot dor lingelang föhrt
Und immer wenn ein Boot da entlang fährt
haapt de Schipper, dat em wokeen besöökt.
hofft der Schiffer, dass ihn jemand besucht.
Denn haapt de Schipper, dat em wokeen besöökt.
Dann hofft der Schiffer, dass ihn jemand besucht.

Oh – dat gröne Huus. Oh – dat gröne Huus.
Oh – das grüne Haus. Oh – das grüne Haus.
Oh – dat gröne Huus. Oh – dat gröne Huus.
Oh – das grüne Haus. Oh – das grüne Haus.

Dat gröne Huus is as de Ool.
Das gründe Haus ist wie der Alte.
De kunnen beide en Barg Kamellen vertellen.
Die können beide einen Berg Kamellen erzählen.
Un jümmer wenn de Wind dor lingelang weiht,
Und immer wenn der Wind da entlang weht,
kümmt mit de Wind de eenzig Besöök
kommt mit dem Wind der einzige Besuch.
kümmt mit de Wind de eenzig Besöök
kommt mit dem Wind der einzige Besuch.

Oh – dat gröne Huus. Oh – dat gröne Huus.
Oh – das grüne Haus. Oh – das grüne Haus.
Oh – dat gröne Huus. Oh – dat gröne Huus.
Oh – das grüne Haus. Oh – das grüne Haus.  

 

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07) Magneden - Magnete

(T: M. Buthmann // M: M. Buthmann, M. Müller, B. Wulff, D. Gottlieb, J.-P. Kelber)

 

Ik kann de Himmel nich mehr sehn
Ich kann den Himmel nicht mehr sehen
all de Wulkenbargens nehmen mi de Sicht
all die Wolkenberge nehmen mir die Sicht
Komm, laat uns Sternen fangen gahn.
Komm, lass uns Sterne fangen gehen.
Und de lüücht denn för uns
Und die leuchten dann für uns
bit de Morgen kümmt,
bis der Morgen kommt,
bit en Morgen kümmt.
Bis ein Morgen kommt.

Ik maak de Ogen dicht un fleeg eenfach loos.
Ich mach die Augen zu und flieg einfach los.
Un du bliffst an'n Bodden, de Entfernung warrt groot.
Und du bleibst am Boden, die Entfernung wird groß.
Wi bruukt Magneden, sünnst gifft't keen Torüch
Wir brauchen Magnete, sonst gibt es kein Zurück,
Villicht söök ik morgen al annerswo mien Glück.
Vielleicht such ich morgen schon woanders mein Glück.

Du swiggst mi mitten in't Gesicht,
Du schweigst mir mitten ins Gesicht,
dien Ogen seht matt ut, se strahlt nich.
Deine Augen sehen matt aus, sie strahlen nicht.
Komm, laat uns rut ut disse Nacht!
Komm, lass uns raus aus dieser Nacht.
Wi dröömt uns to en Dag,
Wir träumen uns an einen
wo de Tokunft is,
wo die Zukunft ist,
wo en Tokunft is.
Wo eine Zukunft ist.

Ik maak de Ogen dicht un fleeg eenfach loos.
Ich mach die Augen zu und flieg einfach los.
Un du bliffst an'n Bodden, de Entfernung warrt groot.
Und du bleibst am Boden, die Entfernung wird groß.
Wi bruukt Magneden, sünnst gifft't keen Torüch
Wir brauchen Magnete, sonst gibt es kein Zurück,
Villicht söök ik morgen al annerswo mien Glück.
Vielleicht such ich morgen schon woanders mein Glück.

Dien Lannenbahn weer doch noch güstern för mi free.
Deine Landebahn war doch noch gestern für mich frei.
Ik bün in'n Storzfloog, man ik fleeg al knapp vörbi -
Ich bin im Sturzflug, aber ich fliege knapp vorbei -
eenfach schwerelos
einfach schwerelos

maak ik de Ogen dicht, fleeg wieder dovun.
Mach ich die Augen zu, flieg weiter davon.
Un du bliffst an'n Bodden, hest mi längs verloren.
Und du bleibst am Boden, hast mich längst verloren.
Wi bruken Magneden, nu gifft't keen Torüch.
Wir brauchen Magnete, jetzt gibt es kein Zurück.
Villicht söök ik morgen al annerswo.
Vielleicht suche ich morgen schon anderswo.

Denn du bliffst an'n Bodden, hest mi längs verloren.
Denn du bleibst am Boden, hast mich längst verloren.
Wi bruken Magneden, nu gifft't keen Torüch.
Wir brauchen Magnete, jetzt gibt es kein Zurück.
Villicht söök ik morgen al annerswo.
Vielleicht suche ich morgen schon anderswo.

 

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