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01) Op Land - Auf'm Land

(T: M. Buthmann, O. Thomsen // M: M. Buthmann, M. Müller, F. Deluweit, D. Gottlieb, J.-P. Kelber)

 

Een Huus steiht twischen twee Maisfelder.
Ein Haus steht zwischen zwei Maisfeldern.
De Köh gaht dorvör spazeeren.
Die Kühe gehen davor spazieren.
Se hebbt sik nix mehr to vertellen.
Sie haben sich nichts mehr zu erzählen.
Se glöövt, dor warrt nix mehr passeeren.
Sie glauben, da wird nichts mehr passieren.

De Schaap bölkt vun den Diek.
Die Schafe bölken vom Deich.
Se weet ok nix Nieget mehr.
Sie wissen auch nichts Neues mehr.
Se kiekt trurig in de Au.
Sie gucken traurig in die Au.
Dat Water plätschert vör sik hen.
Das Wasser plätschert vor sich hin.

Un dorop drinkt wi noch een, twee, dree, veer.
Und darauf trinken wir noch ein, zwei, drei, vier.

Ja, so is dat hier op Land
Ja, so ist das hier auf'm Land
un nu drinkt wi noch een.
und nun trinken wir noch einen.
Ja, so is dat hier op Land
Ja, so ist das hier auf'm Land
un nu drinkt wi noch een, twee, dree, veer Kööm.
und nun trinken wir noch ein, zwei, drei, vier Kööm.

De Mullwurpshupen op de Footballplatz
Die Maulwurfshaufen, auf dem Fussballplatz
warrn Dag för Dag vun den Platzwart plattpett.
werden Tag für Tag vom Platzwart platt getreten.
De Mullwurp mutt woanders hen.
Der Maulwurf muss woanders hin.
He föhlt, dat he allens verleert.
Er fühlt, dass er alles verliert.

Ja, so is dat hier op Land
Ja, so ist das hier auf'm Land
un nu drinkt wi noch een.
und nun trinken wir noch einen.
Ja, so is dat hier op Land
Ja, so ist das hier auf'm Land
un nu drinkt wi noch een, twee, dree, veer Kööm.
und nun trinken wir noch ein, zwei, drei, vier Kööm.

Schaukeln weiht blots noch in de Wind.
Die Schaukeln wehen nur noch im Wind.
Dat Tor hett lang keen Ball mehr sehn.
Das Tor hat lang keinen Ball mehr gesehen.
De Speelplatz hett sien Tieden hatt,
Der Spielplatz hat seine Zeit gehabt.
Wi Kinner sünd ok nich mehr so kleen.
Wir Kinder sind auch nicht mehr so klein.

Ja, so is dat hier op Land
Ja, so ist das hier auf'm Land
un nu drinkt wi noch een.
und nun trinken wir noch einen.
Ja, so is dat hier op Land
Ja, so ist das hier auf'm Land
un nu drinkt wi noch een, twee, dree, veer Kööm.
und nun trinken wir noch ein, zwei, drei, vier Kööm.

 

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02) Seeluft - Seeluft

(T: M. Buthmann // M: M. Buthmann, M. Müller, F. Deluweit, D. Gottlieb, J.-P. Kelber)

 

De Tiden gaht, de Tiden kaamt
Die Gezeiten gehen, die Gezeiten kommen
un ik stah hier an't Water rüm
und ich steh hier am Wasser rum
un fraag mi, wat de Morgen wohl bringt.
und frag mich, was der Morgen wohl bringt.

De Wind weiht wieder üm mi rüm
Der Wind weht weiter um mich rum
un allns wat ik heff or bün
und alles was ich hab und bin
is nu ganz weet achtern Diek.
ist jetzt ganz weit hinterm Deich.

De Wellen kaamt al fix to mi an'n Strand.
Die Wellen kommen schnell zu mir an den Strand
Un dor bildt sik ut Schuum een dünnet Band.
und da bildet sich aus Schaum ein dünnes Band.

Dat is de Seeluft un de Deepde.
Das ist die Seeluft und die Tiefe.
Dat is dat, wat ik to'n Leven bruuk. Dat deit mi goot.
Das ist das, was ich zum Leben brauche. Das tut mir gut.
Dat is de Seeluft un de Deepde.
Das ist die Seeluft und die Tiefe.
Dat is dat, wat ik to'n Leven bruuk. Dat deit mi jümmer goot.
Das ist das, was ich zum Leben brauche. Das tut mir immer gut.

De Maand kickt ut de Wulken vör.
Der Mond guckt aus den Wolken vor.
De Stille driggt mi ganz na Huus.
Die Stille trägt mich ganz nach Hause.
De Luft smeckt ruuch un köhl.
Die Luft schmeckt rau und kühl.

De Horizont is knapp to sehn.
Der Horizont ist knapp zu sehen.
De Eer warrt sik wieder dreih'n,
Die Erde wird sich weiter drehen,
man ik bliev stahn un maak nich veel.
aber ich bleib stehn und mach nicht viel.

De Wellen kaamt al fix to mi an'n Strand.
Die Wellen kommen schnell zu mir an den Strand
Un dor bildt sik ut Schuum een dünnet Band.
und da bildet sich aus Schaum ein dünnes Band.

Dat is de Seeluft un de Deepde.
Das ist die Seeluft und die Tiefe.
Dat is dat, wat ik to'n Leven bruuk. Dat deit mi goot.
Das ist das, was ich zum Leben brauche. Das tut mir gut.
Dat is de Seeluft un de Deepde.
Das ist die Seeluft und die Tiefe.
Dat is dat, wat ik to'n Leven bruuk. Dat deit mi jümmer goot.
Das ist das, was ich zum Leben brauche. Das tut mir immer gut.

Egal, woveel Daag ok vergaht:
Egal, wieviele Tage auch vergehen,
Ik bliev hen un wedder geern an't Water stah'n.
ich bleib hin und wieder gern am Wasser stehen.

Dat is de Seeluft un de Deepde.
Das ist die Seeluft und die Tiefe.
Dat is dat, wat ik to'n Leven bruuk. Dat deit mi goot.
Das ist das, was ich zum Leben brauche. Das tut mir gut.
Dat is de Seeluft un de Deepde.
Das ist die Seeluft und die Tiefe.
Dat is dat, wat ik to'n Leven bruuk. Dat deit mi jümmer goot.
Das ist das, was ich zum Leben brauche. Das tut mir immer gut.

 

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03) Facebook - Facebook

(T: M. Buthmann // M: M. Buthmann, M. Müller, F. Deluweit, D. Gottlieb, J.-P. Kelber)

 

Wenn Facebook mi fragt, wat mi dat behagt,
Wenn Facebook mich fragt, ob mir das gefällt,
denn behagt mi dat. (Behagt mi dat.)
dann gefällt mir das. (Gefällt mir das.)
Wenn ik bi di bün, heff ik een't in'n Sinn:
Wenn ich bei dir bin, hab ich eins im Sinn:
Behagt di dat? (Behagt di dat?)
Gefällt dir das? (Gefällt dir das?)

Un denn stups ik di an un denn tööv ik al lang:
Und dann stups ich dich an, und dann warte ich lange:
Behagt di dat?
Gefällt dir das?
Un denn klick ik fix an: Us Fründschop keem ingang.
Und dann klick ich schnell an: Unsere Freundschaft kommt in Gang.
Behagt di dat? Behagt di dat?
Gefällt dir das? Gefällt dir das?

Levenslang langwielig, jümmer to sehn, wat us een Leven lang bedröövt.
Lebenslang langweilig, immer zu sehen, was uns ein Leben lang betrübt.
Levenslang langwielig, jümmer to sehn, wat us een Leven lang bedröövt.
Lebenslang langweilig, immer zu sehen, was uns ein Leben lang betrübt.

Wenn Facebook mi vertellt, dat ik Frünnen will,
Wenn Facebook mir erzählt, dass ich Freunde will,
denn will ik de. (Denn will ik de.)
dann will ich die. (Dann will ich die.)
Un wenn mi eener fraagt, wat mi dat behagt:
Und wenn mich einer fragt, ob mir das gefällt,
Denn behagt mi dat. (Behagt mi dat.)
dann gefällt mir das. (Gefällt mir das.)
Un ik maal mi ut, wat ik hüüt maken künnt.
Und ich male mir aus, was ich heute machen könnte.
Ik bo mi miene Welt ut Knöppen un ut Frünnen.
Ich bau mir meine Welt, aus Knöpfen und aus Freunden.
Behagt di dat?
Gefällt dir das?

Levenslang langwielig, jümmer to sehn, wat us een Leven lang bedröövt.
Lebenslang langweilig, immer zu sehen, was uns ein Leben lang betrübt.
Levenslang langwielig, jümmer to sehn, wat us een Leven lang bedröövt.
Lebenslang langweilig, immer zu sehen, was uns ein Leben lang betrübt.
Levenslang langwielig, jümmer to sehn, wat us een Leven lang bedröövt.
Lebenslang langweilig, immer zu sehen, was uns ein Leben lang betrübt.
Levenslang langwielig, jümmer to sehn, wat us een Leven lang bedröövt.
Lebenslang langweilig, immer zu sehen, was uns ein Leben lang betrübt.

Wenn Facebook mi vertellt, dat Leed geiht toenn,
Wenn Facebook mir erzählt, das Lied geht zuende,
denn glööv ik dat. (Denn glööv ik dat.)
dann glaub ich das. (Dann glaub ich das.)
Un wenn Facebook mi vertellt, wi leevt hüüt al free,
Und wenn Facebook mir erzählt, wir leben heute alle frei,
denn glööv ik dat un denn behagt mi dat.
dann glaub ich das und dann gefällt mir das.

Langwielig, jümmer to sehn, wat us een Leven lang bedröövt.
Langweilig, immer zu sehen, was uns ein Leben lang betrübt.
Levenslang langwielig, jümmer to sehn, wat us een Leven lang bedröövt.
Lebenslang langweilig, immer zu sehen, was uns ein Leben lang betrübt.
Levenslang langwielig, jümmer to sehn, wat us een Leven lang bedröövt.
Lebenslang langweilig, immer zu sehen, was uns ein Leben lang betrübt.
Levenslang langwielig, jümmer to sehn, wat us een Leven lang bedröövt.
Lebenslang langweilig, immer zu sehen, was uns ein Leben lang betrübt.

 

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04) Nieland - Neuland

(T: M. Buthmann // M: M. Buthmann, M. Müller, F. Deluweit, D. Gottlieb, J.-P. Kelber)

 

Hebb mi mal wedder to fröh freit,
Hab mich mal wieder zu früh gefreut,
denn nu is nix mehr dor wat mi noch blifft.
denn jetzt ist nichts mehr da, was mir noch bleibt.
Vun't groote Glück heff ik in de letzte Nacht al dröömt.
Vom großen Glück hab ich in der letzten Nacht geträumt.


Miene Büdel sünd al packt,
Meine Taschen sind schon gepackt,
hebb de Gitarre ok al in miene Hand.
hab die Gitarre auch schon in meiner Hand.
Ik maak mi op den Weg, de miene Drömen kennt.
Ich mach mich auf den Weg, der meine Träume kennt.

Keen Sporen mehr to sehn,
Keine Spuren mehr zu sehen,

hier is keeneen je vörher ween.

hier ist keiner je vorher gewesen.
Jeder Schritt is as een nieje Dimenschoon.
Jeder Schritt ist wie eine neue Dimension.


Nix höllt mi nu mehr torüch,
Nichts hält mich jetzt noch zurück,
bin op de Söök na een nieget Glück.
bin auf der Suche nach einem neuen Glück.
Nu is de Kraft dor, de mi stüttig wieder drifft.
Jetzt ist die Kraft da, die mich stetig weitertreibt.

Ik loop alleen dör de Nacht, alleen dör den Dag,
Ich laufe allein durch die Nacht, allein durch den Tag,
alleen dör de Tiet, ohne Sinn un Verstand
allein durch die Zeit, ohne Sinn und Verstand
in een unbekannt Land.
in ein unbekanntes Land.
Ik loop alleen dör de Nacht, alleen dör den Dag,
Ich laufe allein durch die Nacht, allein durch den Tag,
alleen dör de Tiet, ohne Sinn un Verstand
allein durch die Zeit, ohne Sinn und Verstand
in een unbekannt Land: Dat is Nieland.
in ein unbekanntes Land: Das ist Neuland.

 

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05) In de Nacht - In der Nacht

(T: M. Buthmann // M: M. Buthmann, M. Müller, F. Deluweit, D. Gottlieb, J.-P. Kelber)

 

In de Nacht warrt veel maakt,
In der Nacht wird viel gemacht,
de niege Morgen kümmt gauer as een dach.
der neue Morgen kommt schneller als man denkt.
Jedeen fiert mit, wi danzt jümmer noch
Jeder feiert mit, wir tanzen immer noch
bit jichtenswann de niege Dag opwaakt.
bis irgendwann der neue Tag aufwacht.

De Beat geiht in de Benen,
Der Beat geht in die Beine.
wi danzt vun ganz alleen
Wir tanzen von ganz alleine.
un jeedeen bringt noch siene Frünnen mit.
Und jeder bringt noch seine Freunde mit.

Dat passt as de Fuust op't Oog,
Das passt wie die Faust aufs Auge.
dat is ja gor keen Fraag,
Das ist ja gar keine Frage.
wi sünd tosamen in dissen Kroog
Wir sind zusammen in diesem Club
un schwoft bit de niege Morgen kümmt.
und tanzen bis der neue Morgen kommt.


In de Nacht warrt veel maakt,
In der Nacht wird viel gemacht,
de niege Morgen kümmt gauer as een dach.
der neue Morgen kommt schneller als man denkt.
Jedeen fiert mit, wi danzt jümmer noch
Jeder feiert mit, wir tanzen immer noch
bit jichtenswann de niege Dag opwaakt.
bis irgendwann der neue Tag aufwacht.

De Danzdeel füllt sik. Nix is unmööglich.
Die Tanzfläche füllt sich. Nichts ist unmöglich.
Dat Spegelbild dreiht sik fix in't Licht.
Das Spiegelbild dreht sich schnell im Licht.
Allns blinkt vun Kopp to de Töhn.
Alles blinkt vom Kopf bis zu den Zehen.
Ji weet al, wat ik meen.
Ihr wisst alle, was ich meine.
Liekers drinkt wi noch een Kööm.
Trotzdem trinken wir noch einen Kööm.
Dat is us lüttjet Aventüer...
Das ist unser kleines Abenteuer...

 

In de Nacht warrt veel maakt,
In der Nacht wird viel gemacht,
de niege Morgen kümmt gauer as een dach.
der neue Morgen kommt schneller als man denkt.
Jedeen fiert mit, wi danzt jümmer noch
Jeder feiert mit, wir tanzen immer noch
bit jichtenswann de niege Dag opwaakt.
bis irgendwann der neue Tag aufwacht.

 

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06) De Krüsel - Der Kreisel

(T: M. Buthmann // M: M. Buthmann, M. Müller, F. Deluweit, D. Gottlieb, J.-P. Kelber)

 

Jeder, jeder Schritt is langsam,
Jeder, jeder Schritt ist langsam,
jedet Woort is liesen, jeder Blick is stumm.
jedes Wort ist leise, jeder Blick ist stumm.
Jedet, jedet Woort klingt heemlich
Jedes, jedes Wort klingt heimlich
un wi suustert scheneerlich üm de Bree rüm.
und wir flüstern heimlich um den Brei rum.

Un de Wöör dreiht sik as een Krüsel üm sik sülvst.
Und die Worte drehen sich wie ein Kreisel um sich selbst.
Gauer un luder as dat Hapen üm sik sülvst.
Schneller und lauter als die Hoffnung um sich selbst.
De Krüsel dreiht sik, de Krüsel dreiht sik,
Der Kreisel dreht sich, der Kreisel dreht sich,
de Krüsel dreiht sik üm di.
der Kreisel dreht sich um dich.

Miene, miene Still, se blifft mi,
Meine, meine Stille bleibt mir,
miene Roh, de nimmt mi hüüt ok keen Storm.
meine Ruhe, die nimmt mir heute auch kein Sturm.
Wat he, wat he ut den Oosten oder ut den Westen weiht,
Ob er, ob er aus dem Osten oder aus dem Westen weht,
he is hüüt nich de Norm.
er ist heute nicht die Norm.

Un de Wöör dreiht sik as een Krüsel üm sik sülvst.
Und die Worte drehen sich wie ein Kreisel um sich selbst.
Gauer un luder as dat Hapen üm sik sülvst.
Schneller und lauter als die Hoffnung um sich selbst.
De Krüsel dreiht sik, de Krüsel dreiht sik,
Der Kreisel dreht sich, der Kreisel dreht sich,
de Krüsel dreiht sik üm mi.
der Kreisel dreht sich um mich.

Un ik weet nich, wo wi lannen warrt, is ja ok egal.
Und ich weiß nicht, wo wir landen werden. Ist ja auch egal.
Un de Wöör blievt op de Eer, wi sünd al lang in't All.
Und die Wörter bleiben auf der Erde, wir sind schon lang im All.
Un du weetst nich, wo wi Blicken oornt. Blicken, de weern stumm.
Und du weißt nicht, wo wir Blicke ernten. Blicke waren stumm.
Un du weetst nich, wat se snacken warrt, dreihst di wedder üm.
Und du weißt nicht, was sie reden werden, drehst dich wieder um.
Un du dreihst di, du dreihst mi, du dreihst di üm.
Und du drehst dich, du drehst dich, du drehst dich um.

 

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07) An dat Enn vun de Nacht - Am Ende der Nacht

(T: M. Buthmann // M: M. Buthmann, M. Müller, F. Deluweit, D. Gottlieb, J.-P. Kelber)

 
An dat Enn vun de Nacht waak ik op.
Am Ende der Nacht wache ich auf.
Un an dat Enn vun den Morgen nümmt de Dag sien Loop.
Und am Ende des Morgens nimmt der Tag seinen Lauf.
An dat Enn vun de Straat bliev ik stahn.
Am Ende der Straße bleib ich stehn.

Ik weet nich, wo ik hen gahn schall.
Ich weiß nicht, wo ich hingehn soll.
Du sitts al in de Iesenbahn.
Du sitzt schon in der Bahn.

Dor is een Minsch op de Flucht vör sien eegen Scharr,
Da ist ein Mensch auf der Flucht vor seinem eigenen Schatten,
een Minsch op de Flucht vör allns, wat he mol harr,
ein Mensch auf der Flucht vor allem, was er mal hatte,
een Minsch op de Söök na een Weg, de in de Tokunft wiest.
ein Mensch auf der Suche nach einem Weg, der in die Zukunft weist.

Sekunnen vergaht ohn een Woort.
Sekunden vergehn ohne ein Wort.
Geföhlen de blievt un mennig treckt fort.
Gefühle, die bleiben, und viele ziehen fort.
Un mien Aten warrt sachter, dat Enn is al afftosehn.
Und mein Atem wird ruhiger. Das Ende ist schon abzusehen.

Blots ik weet nich, wo ik hen gahn schall,
Nur ich weiß nicht, wo ich hingehn soll,
un wat wi uns nochmal weddersehn.
und ob wir uns wiedersehen.

Dor is een Minsch op de Flucht vör sien eegen Scharr,
Da ist ein Mensch auf der Flucht vor seinem eigenen Schatten,
een Minsch op de Flucht vör allns, wat he mol harr,
ein Mensch auf der Flucht vor allem, was er mal hatte,
een Minsch op de Söök na een Weg, de in de Tokunft wiest.
ein Mensch auf der Suche nach einem Weg, der in die Zukunft weist.

An dat Enn vun de Nacht waak ik op.
Am Ende der Nacht wache ich auf.

 

 

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08) Meeresruuschen - Meeresrauschen

(T: M. Buthmann // M: M. Buthmann, M. Müller, F. Deluweit, D. Gottlieb, J.-P. Kelber)

 

De Naams vun de Mannslüüd driggt de Wind
Die Namen der Männer trägt der Wind
rut in de düüstere Nacht.
raus in die düstere Nacht.
Dor weent eene Moder, schreet een Kind
Da weint eine Mutter, schreit ein Kind
sik eensam in den Slaap.
sich einsam in den Schlaf.

Iesig treckt eene Stille in,
Eisig zeiht eine Stille ein,
unseggbar, wat hüüt scheh.
unsagbar, was heute geschah.
Een Bild överlagert ümmerlos
Ein Bild überlagert immerzu
dat Lengen na de See.
die Sehnsucht nach dem Meer.

Meeresruuschen, Ozeanen,
Meeresrauschen, Ozeane,
trurig sinkt een Schipp.
traurig sinkt ein Schiff.
Familie steiht vörn op sien Boog,
Familie steht vorne auf seinem Bug,
de Mast is halv blots hisst,
der Mast ist nur halb gehisst,
de Mast is halv blots hisst.
der Mast ist nur halb gehisst.

De Vagels sünd ut de Stadt flücht,
Die Vögel sind aus der Stadt geflohen,
dat Leven speelt annerswo.
das Leben spielt anderswo.
De Straten vun Stoff un Gruus bedeckt,
Die Straßen von Staub und Schutt bedeckt,
dat rüükt na Lehm un Dood.
es riecht nach Lehm und Tod.
De Hüüs schuuvt di een Slott nu vör
Den Häusern schiebt man jetzt ein Schloss vor
un hangt all Finster to.
und hängen alle Fenster zu.
Un ok de Finster to den Harten.
Und auch die Fenster zu den Herzen.


Meeresruuschen, Ozeanen,
Meeresrauschen, Ozeane,
trurig sinkt een Schipp.
traurig sinkt ein Schiff.
Familie steiht vörn op sien Boog,
Familie steht vorne auf seinem Bug,
de Mast is halv blots hisst,
der Mast ist nur halb gehisst,
de Mast is halv blots hisst.
der Mast ist nur halb gehisst.

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09) Purpur un Gold - Purpur und Gold

(T: M. Buthmann // M: M. Buthmann, M. Müller, F. Deluweit, D. Gottlieb, J.-P. Kelber)

 

Du seggst, du kümmst wedder un dat du mi schriffst,
Du sagst, du kommst wieder und dass du mir schreibst,
un dat allns, wat echt is, för jümmer blifft.
und dass alles, was echt ist, für immer bleibt.
Du seggst, dat is schöön dor, un kickst mi lang an.
Du sagst, das ist schön da und guckst mich lang an.
Nu stah ik so vör di.
Jetzt steh ich so vor dir.

Mi geiht nix dör'n Kopp as een poor kruse Gedanken.
Mir geht nichts durch den Kopf als ein paar wirre Gedanken.
Ik föhl mi richtig swoor.
Ich fühl mich richtig schwer.
Du stiggst in de Bahn, kickst scho ut't Finster.
Du steigst in die Bahn, siehst scheu aus dem Fenster.
Ik wink di noch lang achterna.
Ich winke dir noch lange hinterher.

Ik bo di een Billerrahmen ut Purpur un Gold
Ich bau dir einen Bilderrahmen aus Purpur und Gold
mit Glimmerstenen un Evenholt,
mit Glitzersteinen und Ebenholz,
mit Ecken un Kanten, mit Tusche verzeert.
mit Ecken und Kanten, mit Tusche verziert.
Un all dat blots, dormit du mi nich ut dien Ogen verleerst.
Und all das nur, damit du mich nicht aus den Augen verlierst.

Nu tööv ik siet Stunnen op een Nahricht vun di.
Jetzt warte ich seit Stunden auf eine Nachricht von dir.
Du belevst woll veel Nieget un ik sitt bi mi.
Du erlebst wohl viel Neues und ich sitz bei mir.
Mi warrt kloor, wat wi hebbt, an uns un de Welt
Mir wird klar, was wir haben, an uns und der Welt
un dat keeneen een Geschicht so as du vertellt.
und dass keiner eine Geschichte so wie du erzählt.


Mi geiht nix dör'n Kopp as een poor kruse Gedanken.
Mir geht nichts durch den Kopf als ein paar wirre Gedanken.
Ik föhl mi richtig swoor.
Ich fühl mich richtig schwer.
Denn mal ik een Bild vun uns, so goot as ik dat kann,
Dann mal ich ein Bild von uns, so gut ich das kann,
un schick dat di achterna.
und schick es dir hinterher.

Ik bo di een Billerrahmen ut Purpur un Gold
Ich bau dir einen Bilderrahmen aus Purpur und Gold
mit Glimmerstenen un Evenholt,
mit Glitzersteinen und Ebenholz,
mit Ecken un Kanten, mit Tusche verzeert.
mit Ecken und Kanten, mit Tusche verziert.
Un all dat blots, dormit du mi nich ut dien Ogen verleerst.
Und all das nur, damit du mich nicht aus den Augen verlierst.

 

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10) Vertroot sien - Vertraut sein

(T: M. Buthmann // M: M. Buthmann, M. Müller, F. Deluweit, D. Gottlieb, J.-P. Kelber)

 

Langsom warrt mi veelet kloor, denn nu büst du nich mehr dor.
Langsam wird mir vieles klar, denn jetzt bist du nicht mehr da.
Hest di dat anners överleggt un dat hest du mi jüst seggt.
Hast dir das anders überlegt und das hast du mir gerade gesagt.
Hool uns Gedanken fast, wiel du blots jem över lettst.
Halte unsere Gedanken fest, weil du bloß sie über lässt.
Wunnen heelt woll mit de Tiet, mit de Tiet.
Wunden heilen wohl mit der Zeit, mit der Zeit.

Warrt mi dat allens hier vertroot sien.
Wird mir das alles hier vertraut sein.
Denn warr ik leven in den Dag rin.
Dann werde ich in den Tag hinein leben.
Denn warrt de Sünn ok för mi langsom wedder schienen.
Dann wird die Sonne auch für mich langsam wieder scheinen.
Und mi warrt allens hier vertroot sien.
Und mir wird alles hier vertraut sein.
Denn warr ik leven in den Dag rin.
Dann werde ich in den Tag hinein leben.
Denn warrt de Sünn ok för mi langsom wedder schienen.
Dann wird die Sonne auch für mich langsam wieder scheinen.

Unse Drööm sünd verswunnen, de ik güstern so schön funn.
Unsere Träume sind verschwunden, die ich gestern so schön fand.
Wat hier blifft is gor nich veel. Dat is een bitterböset Speel.
Was hier bleibt ist gar nicht viel. Das ist ein bitterböses Spiel.
Dien Pullover liggt noch hier op dat Sofa, mi warrt koolt.
Dein Pullover liegt noch hier auf dem Sofa, mir wird kalt.
Ik lees de Dagblatt vun güstern, dat is oolt,
Ich lese die Zeitung von gestern, die ist alt,
drink den Kaffee ut Gewohnheid hüüt ganz swatt un weet:
trinke den Kaffee aus Gewohnheit heute ganz schwarz und weiß:

Mi warrt dat allens hier vertroot sien.
Mir wird das alles hier vertraut sein.
Denn warr ik leven in den Dag rin.
Dann werde ich in den Tag hinein leben.
Denn warrt de Sünn ok för mi langsom wedder schienen.
Dann wird die Sonne auch für mich langsam wieder scheinen.
Und mi warrt allens hier vertroot sien.
Und mir wird alles hier vertraut sein.
Denn warr ik leven in den Dag rin.
Dann werde ich in den Tag hinein leben.
Denn warrt de Sünn ok för mi langsom wedder schienen.
Dann wird die Sonne auch für mich langsam wieder scheinen.

De Sünn warrt schienen, de Sünn warrt schienen, de Sünn warrt schienen.
Die Sonne wird scheinen, die Sonne wird scheinen, die Sonne wird scheinen.
De Sünn warrt schienen, de Sünn warrt schienen, de Sünn warrt schienen.
Die Sonne wird scheinen, die Sonne wird scheinen, die Sonne wird scheinen.

Und mi warrt dat allens hier vertroot sien.
Und mir wird das alles hier vertraut sein.
Denn warr ik leven in den Dag rin.
Dann werde ich in den Tag hinein leben.
Denn warrt de Sünn ok för mi langsom wedder schienen.
Dann wird die Sonne auch für mich langsam wieder scheinen.
Und mi warrt allens hier vertroot sien.
Und mir wird alles hier vertraut sein.
Denn warr ik leven in den Dag rin.
Dann werde ich in den Tag hinein leben.
Denn warrt de Sünn ok för mi langsom wedder schienen.

 

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11) Schietwedder-Blues - Schietwetter-Blues

(T: M. Buthmann // M: M. Buthmann, M. Müller, F. Deluweit, D. Gottlieb, J.-P. Kelber)

 

Dat is de Schietwedder-Blues,
Das ist der Schietwetter-Blues,
dat pladdert den ganzen Dag.
es regnet den ganzen Tag.
Dat is de Schietwedder-Blues,
Das ist der Schietwedder-Blues,
man ik hebb dor een Verdrag
aber ich hab de einen Vertrag

mit de Wulken, de an Himmel hangt
mit den Wolken, die am Himmel hängen
un sik dor boben een affwrangt.
und sich da oben einen abringen.
Dat se nich bit morgen blievt
Dass sie nicht bis morgen bleiben
un de Sünnschien verdrievt.
und den Sonnenschein vertreiben.

Schietwedder, dat is Schietwedder.
Schietwetter, das ist Schietwetter.
Schietwedder, dat pladdert den ganzen Dag.
Schietwetter, es regnet den ganzen Tag.
Schietwedder, so een Schietwedder.
Schietwetter, so ein Schietwetter,
Schietwedder, so'n Schiet:
Schietwetter, so ein Mist:
Dat is de Schietwedder-Blues.
Das ist der Schietwetter-Blues.

Klei mi an de Mors: Ik glööv, de Reegentiet is dor.
Leck mich am Hintern: Ich glaube, die Regenzeit ist da.
Un ik schick jem all een Ansichtskort
Und ich schick dir mal eine Ansichtskarte
vun disse bannig natte Ort,
von diesem sehr nassen Ort,
wenn dat hier allns wedder dröög warrt,
wenn das hier alles wieder getrocknet ist,
denn dat Schietwedder, dat hett sik watt.
denn das Schietwetter, das hat es in sich.
Dor hebbt wi natte Fööt kreegen.
Da haben wir nasse Füße gekriegt.
Dat is jor meist as in't Schwimmbad.
Das ist ja fast so wie im Schwimmbad.


Schietwedder, dat is Schietwedder.
Schietwetter, das ist Schietwetter.
Schietwedder, dat pladdert den ganzen Dag.
Schietwetter, es regnet den ganzen Tag.
Schietwedder, so een Schietwedder.
Schietwetter, so ein Schietwetter,
Schietwedder, so'n Schiet:
Schietwetter, so ein Mist:
Dat is de Schietwedder-Blues.
Das ist der Schietwetter-Blues.

 

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12) Woveel Daag - Wieviele Tage

(T: M. Buthmann // M: M. Buthmann, M. Müller, F. Deluweit, D. Gottlieb, J.-P. Kelber)

 

Wenn een Dag as disse Dag dat Leven weer:
Wenn ein Tag wie dieser Tag das Leben wäre:
Dat is nu fief na Negen, de Nacht breckt in.
Es ist jetzt fünf nach neun, die Nacht bricht an.
Un wenn du weetst, du hest nich mehr ewig Tiet:
Und wenn du weißt, du hast nicht mehr ewig Zeit:
Nimmst du de Stunnen in de Hand un kickst se lang an?
Nimmst du die Stunden in die Hand und guckst sie lange an?
Dreihst du se un vermisst du se?
Drehst du sie und vermisst du sie?

Woveel Daag warrst du noch op disse Bühn stohn
Wie viele Tage wirst du noch auf dieser Bühne stehen
un woveel Nachten warrst du lachen Gesichter seh'n?
und wie viele Nächte wirst du lachende Gesichter sehen?
Woveel Stunnen vun dien Leven sünd verleden Tiet
Wie viele Stunden von deinem Leben sind vergangene Zeit
un wenn kümmt de Momang, wo de Stille för jümmer blifft?
und wann kommt der Moment, wo die Stille für immer bleibt?

Sühst du dat Avendroot as jeden Dag?
Siehst du das Abendrot wie jeden Tag?
Hörst du den Klang vun't Leven as Symphonie?
Hörst du den Klang des Lebens als Symphonie?
Drinkst du den Wien nipp un nau so as jedet Mal?
Trinkst du den Wein ganz genau so wie jedes Mal?
Smeckst du dat Solt vun de Tranen op dien Gesicht?
Schmeckst du das Salz der Tränen auf deinem Gesicht?
Dreihst du se un vermisst du se?
Drehst du sie und vermisst du sie?

Woveele Daag warrst du noch op disse Bühn stohn
Wie viele Tage wirst du noch auf dieser Bühne stehen
un woveel Nachten warrst du lachen Gesichter seh'n?
und wie viele Nächte wirst du lachende Gesichter sehen?
Woveel Stunnen vun dien Leven sünd verleden Tiet
Wie viele Stunden von deinem Leben sind vergangene Zeit
un wenn kümmt de Momang?
und wann kommt der Moment?
Woveel Daag warrst du noch op disse Bühn stohn
Wie viele Tage wirst du noch auf dieser Bühne stehen
un woveel Nachten warrst du lachen Gesichter seh'n?
und wieviele Nächte wirst du lachende Gesichter sehen?
De letzte Ton verklingt, du treckst dien Hoot
Der letzte Ton verklingt. Du ziehst deinen Hut
un packst de Koffer wedder in.
und packst die Koffer wieder ein.
Dit Maal warrt't dat letzte Maal ween.
Dieses Mal wird das letzte Mal gewesen sein.

Woveel Daag warrst du noch op disse Bühn stohn
Wie viele Tage wirst du noch auf dieser Bühne stehen
un woveel Nachten warrst du lachen Gesichter seh'n?
und wie viele Nächte wirst du lachende Gesichter sehen?
Woveel Stunnen vun dien Leven sünd verleden Tiet
Wie viele Stunden von deinem Leben sind vergangene Zeit
un wenn kümmt de Momang, wo de Stille för jümmer blifft?
und wann kommt der Moment, wo die Stille für immer bleibt?

 

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13) De Maand singt - Der Mond singt

(T: M. Buthmann // M: M. Buthmann, M. Müller, F. Deluweit, D. Gottlieb, J.-P. Kelber)

 

De Tiden sünd as wi, wi sünd as Ebb un Floot.
Die Gezeiten sind wie wir, wir sind wie Ebbe und Flut.
Allns wat weertvull för mi is, weckt doch in di blots Woot.
Alles was wertvoll für mich ist, weckt doch in dir nur Wut.
Een Blangenrull, dat kann ik sien, in dien Wellenkraft.
Eine Nebenrolle, das kann ich sein, in deiner Wellenkraft.
Du driffst vorüt un ik hool di torüch solang ik't schaff.
Du treibst voraus und ich halte dich zurück, solange ich schaff.

Mien Aten is ganz ruhig, ik drääg de Roh in mien Gepäck.
Mein Atem ist ganz ruhig, ich trage die Ruhe in meinem Gepäck.
Schätze, de ik dröög legg, spölst du eenfoch mit di wech.
Schätze, die ich trocken leg, spülst du einfach mir dir weg.
Dat liggt deep in unsen Harten binnen un keeneen kann sik wehren.
Das liegt tief in unseren Herzen drin und keiner kann sich wehren.
Blots de Maand kickt sik de Weeg vun uns an un hett se geern.
Nur der Mond sieht sich die Wege von uns an und hat sie gern.

La da da da dei, de Maand singt in de Nacht.
La da da da dei, der Mond singt in der Nacht.
La da da da dei, unse Leed, lies un sacht.
La da da da dei, unser Lied, leise und sacht.
Un dat klingt jümmer noch in mien Dagdrömen na.
Und das klingt immer noch in meinen Tagträumen nach.
La da da da dei, de Maand singt.
La da da da dei, der Mond singt.

Langsam ännert sik de Wind, de Wogen plätten sik dör em.
Langsam ändert sich der Wind, die Wellen glätten sich durch ihn.
Büst du weg, denn bün ik hier. Un bün ik hier, treckt di dat hen
Bist du weg, dann bin ich hier. Und bin ich hier, zieht dich das hin
to een Oort, an den dat keenen Platz för mi gifft.
zu einem Ort, an dem es keinen Platz für mich gibt.
Mien Seel hett sik ganz in een Illuschoon verleevt.
Meine Seele hat sich ganz in eine Illusion verliebt.

La da da da dei, de Maand singt in de Nacht.
La da da da dei, der Mond singt in der Nacht.
La da da da dei, unse Leed, lies un sacht.
La da da da dei, unser Lied, leise und sacht.
Un dat klingt jümmer noch in mien Dagdrömen na.
Und das klingt immer noch in meinen Tagträumen nach.
La da da da dei, de Maand singt.
La da da da dei, der Mond singt.

 

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