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BI MI TOHUUS (2015)

 

01) Bi mi tohuus 

02) Hilde 

03) Ik hool't nich bi di ut 

04) Bi mi tohuus (Reprise) 

05) Leevde blifft 

06) Slaapleed 

07) Droomwies




01) Bi mi tohuus - Bei mir zuhause

(T: M. Buthmann // M: M. Buthmann, M. Müller, M. Zill)


Föhl di willkamen bi mi tohuus!
Fühl dich willkommen in meinem Haus!
Hier kannst du blieven, roh di man ut.
Hier kannst du bleiben, ruh dich nur aus.
Lang weer de Reis un de Weg weer wiet
Lang war die Reise und der Weg war weit.
günn di de Tiet.
Gönn dir die Zeit.

Föhl di willkamen in miene Arms!
Fühl dich willkommen in meinem Arm!
Hier kannst du blieven, ik hool di warm.
Hier kannst du bleiben, ich halt dich warm.
Lang weer de Reis un dien Weg weer wiet
Lang war die Reise und dein Weg war weit.
günn di de Tiet.
Gönn dir die Zeit.

Op dien Reis weiht de Wind in dien Segel.
Auf deiner Reise weht der Wind in dein Segel.
Ik dink an di, wenn dat störmt, wenn dat schniet.
Ich denke an dich, wenn es stürmt, wenn es schneit.
Op dien Reis steiht de Sünn hooch an'n Himmel.
Auf deiner Reise steht die Sonne hoch am Himmel.
Ik dink ok denn an di, wenn se daaglang nich schient.
Ich denk auch dann an dich, wenn sie tagelang nicht scheint.
ik dink ok denn an di, wenn se daaglang nich schient.
Ich denk auch dann an dich, wenn sie tagelang nicht scheint.

Föhl di willkamen bi mi tohuus!
Fühl dich willkommen in meinem Haus!
Hier kannst du blieven, roh di man ut.
Hier kannst du bleiben, ruh dich nur aus.
Lang weer de Reis un de Weg weer wiet
Lang war die Reise und der Weg war weit.
günn di de Tiet.
Gönn dir die Zeit.

Op dien Reis weiht de Wind in dien Segel.
Auf deiner Reise weht der Wind in dein Segel.
Ik dink an di, wenn dat störmt, wenn dat schniet.
Ich denke an dich, wenn es stürmt, wenn es schneit.
Op dien Reis steiht de Sünn hooch an'n Himmel.
Auf deiner Reise steht die Sonne hoch am Himmel.
Ik dink ok denn an di, wenn se daaglang nich schient.
Ich denk auch dann an dich, wenn sie tagelang nicht scheint.
ik dink ok denn an di, wenn se daaglang nich schient.
Ich denk auch dann an dich, wenn sie tagelang nicht scheint.
 
Bi mi tohuus brennt jümmer en Licht bit du dor büst.
Bei mir zuhause brennt immer ein Licht bis du da bist.
Ok in de Nacht vergeet ik di nich, wat heel klor is.
Auch in der Nacht vergesse ich dich nicht, was ganz klar ist.

 

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02) Hilde - Hilde

(T: M. Buthmann // M: M. Buthmann, M. Müller, M. Zill)

 

Thorsten weer en ganz normaaler Jung, as dat so vele gifft.
Thorsten war ein ganz normaler Junge, wie's so viele gibt.
En beten gau wassen, en grote Stück.
Ein bisschen schnell gewachsen, ein großes Stück.
In de Flappe hett he en Zigarr, wiel he sik dormit cooler föhlt
In der Flappe ne Zigarette, weil er sich damit cooler fühlt
un so geern en coole Fründin harr.
und so gern ne coole Freundin hätte.

Thorsten is nu 40, de Zigarr, de hett he jümmer noch in't Gesicht,
Thorsten ist jetzt 40, die Zigarette hat er immer noch im Gesicht,
blots de Fründin, de gifft dat nich.
nur die Freundin, die gibt es nicht.
Denn is dor Hilde. Hilde weer al fröher so ne wilde.
Dann ist da Hilde. Hilde war schon früher so ne Wilde.
Op'n Schoolhoff hett he se ansehn:
Auf dem Schulhof hat er sie angesehn:
Ach, wat weer se schöön mit ehr veel to bunte un veel to kotte Sommerkleed.
Ach, was war sie schön - in ihrem viel zu bunten und viel zu kurzen Sommerkleid.
He denkt sik:
Er denkt sich:

Hilde, meenst du nich, wi geven echt'n super Droompoor af?
Hilde, meinst du nicht, wir gäben echt'n super Traumpaar ab?
Hilde, meenst du nich?
Hilde, meinst du nicht?

Un nu hett Hilde em wedder mal den Kopp verdreiht.
Und jetzt hat Hilde ihm wieder mal den Kopf verdreht.
Thorsten denkt: Vördem se wedder geiht:
Thorsten denkt: Bevor sie wieder geht:
Nu nehm ik mi en Hart un schnack se an:
Jetzt nehm ich mir ein Herz und sprech sie an.
“Segg mal, Hilde, kannst du di dran erinnern? Dor op'n Schoolhoff...”
“Sag mal, Hilde, kannst du dich dran erinnern? Damals auf dem Schulhof...”
Un Hilde fraagt: “Op'n Schoolhoff? Wat? Wann?”
Und Hilde fragt: “Auf dem Schulhof? Was? Wann?”
Un Thorsten seggt: “Na ja, fröher, dat wi noch so veel jünger weren.
Und Thorsten sagt: “Na ja, damals, als wir noch so viel jünger waren.
Du in disset kakelbunte Kleed un ik, Thorsten, mit de Zigarr an de Wand dor achtern.”
Du in diesem rot gepunkteten Kleid und ich, Thorsten, mit ner Zigarette an der Wand dort drüben.”
Hilde seggt blots: “Ach so” Un verdreiht de Ogen.
Hilde sagt nur: “Ach so.” Und verdreht die Augen.
Un Thorsten weer sik sien Saak gor nich mal mehr ganz so seker.
Und Thorsten ist sich seiner Sache gar nicht mal mehr ganz so sicher.
Un kickt se eenfach wieder an, so as he dat fröher al so oft daan harr.
Und schaut sie einfach weiter an, so wie er's schon damals so oft getan hat.
Un wat he jümmer noch goot kann.
Und was er immer noch gut kann.

Un he fraagt se: “Hilde, segg mal, wo süht dat denn bi di in't Leven ut?”
Und er fragt sie: “Hilde, sag mal, wie sieht's denn so bei dir im Leben aus?”
Un se meent: “Worüm wullt du denn dat weten?”
Und sie meint: “Warum willste denn das wissen?”
He tücht gau an sien Zigarr, wiel he jüst op nix Beteret kümmt.
Er zieht an seiner Zigarette, weil ihm grad nichts Besseres einfällt.
Un he haapt, so en beten Tiet to schinnen.
Und er hofft, ein bisschen Zeit zu schinden.
Üm sik denn villicht later nochmal so richtig to överwinnen
Um sich vielleicht später nochmal so richtig zu überwinden
un ehr to seggen, wo dull he se in all den Johren misst hett
und ihr zu sagen, wie sehr er sie all die Jahre vermisst hat
und se ok so oft küsst hett.
und sie so oft geküsst hat.
In all sien Drööm weer se jümmer wedder de Eerstbesetten för de Hauptrull.
In all seinen Träumen war sie immer wieder die Erstbesetzung für die Hauptrolle.
Hilde weer al jümmer so dull.
Hilde war immer so ne Tolle.
De harr he so geern as Fründin hatt.... Un denn överwinnt he sik un fraagt:
Die hätte er so gern als Freundin gehabt... Und dann überwindet er sich und sagt:

Hilde, meenst du nich, wi geven echt'n super Droompoor af?
Hilde, meinst du nicht, wir gäben echt'n super Traumpaar ab?
Hilde, meenst du nich, wi geven echt'n super Droompoor af? He seggt:
Hilde, meinst du nicht, wir gäben echt'n super Traumpaar ab? Er sagt:
Hilde, meenst du nich, wi geven echt'n super Droompoor af? He seggt:
Hilde, meinst du nicht, wir gäben echt'n super Traumpaar ab? Er sagt:
Hilde, meenst du nich? Un kickt in ehr Gesicht.
Hilde, meinst du nicht? Und sieht in ihr Gesicht.

Un se seggt: “Hey, Thorsten, so wat Schönet hett nich een nich anner to mi seggt.
Und sie sagt: “Hey, Thorsten, so was Schönes hat noch nie jemand zu mir gesagt.
Wüllt wi mal en Kaffee drinken gahn?”
Woll'n wir mal nen Kaffee trinken geh'n?”
Un Thorsten kann sien Glück kuum faten un blots swoor wedderstahn,
Und Thorsten kann sein Glück kaum fassen und nur schwer widerstehn,
glieks na ehr Hand to griepen, man he hett ja ok en beten wat dortolehrt na all den Johren.
sofort nach ihrer Hand zu greifen, aber hat auch ein bisschen dazugelernt nach all den Jahrn.
Un he seggt: “Jo, Hilde, wo weer dat denn so mit övermorgen? Denn morgen heff ik gor nich so veel Tiet.”
Und er sagt: “Ja, Hilde, wie wär's denn so mit übermorgen? Denn Morgen hab ich gar nicht so viel Zeit.”
Un Hilde seggt: “Jo, dat höört sik ja goot an.”
Und Hilde sagt: “Ja, das hört sich doch gut an.”
Un denn geiht se jeder för sik tohuus un dinkt an den annern.
Und dann gehen sie jeder für sich nach Haus und denken an den anderen.
Un as se to Bett geiht sliekt sik en lüttle Leed in jemehr Kopp:
Und als sie zu Bett gehn schleicht sich ein kleines Lied in ihren Kopf:

Hilde, meenst du nich, wi geven echt'n super Droompoor af?
Hilde, meinst du nicht, wir gäben echt'n super Traumpaar ab?
Hilde, meenst du nich?
Hilde, meinst du nicht?

Hilde sitt an ehr Fröhstücksdisch un kann gor nich richtig eten,
Und Hilde sitzt an ihrem Frühstückstisch und kann gar nicht richtig essen,
se knabbert blots an ehr Broot. Se överleggt:
sie knabbert nur an ihrem Brot. Sie überlegt:
Enerworrns op'n Böhn mutt doch noch disse Kist mit de olen Plünnen sien.
Irgendwo auf dem Dachboden muss doch noch diese Kiste mit den alten Klamotten sein.
Ik sök de mal wedder rut. Villicht is dor ja noch wat dorbi.
Ich such die mal wieder raus. Vielleicht ist da ja noch was dabei.
Un se stiggt op de Ledder un findt en olen Karton.
Und sie steigt auf die Leiter und findet nen alten Karton.
Un se söökt jümmer wieder, bit se dat in de Hand hett:
Und sie sucht immer weiter, bis sie es in den Hand hat:
Dat Kleed mit de veel to rode Punkten.
Das Kleid mit den viel zu roten Punkten.
Un nau dat treckt se an'n tokamen Avend an.
Und genau das zieht sie am nächsten Abend an.
Thorsten süht se al vun wieden un he röppt ehr to:
Thorsten sieht sie schon von Weitem und er ruft ihr zu:

Hilde, meenst du nich, wi geven echt'n super Droompoor af?
Hilde, meinst du nicht, wir gäben echt'n super Traumpaar ab?
Hilde, meenst du nich, wi geven echt'n super Droompoor af? He seggt:
Hilde, meinst du nicht, wir gäben echt'n super Traumpaar ab? Er sagt:
Hilde, meenst du nich, wi geven echt'n super Droompoor af? He seggt:
Hilde, meinst du nicht, wir gäben echt'n super Traumpaar ab? Er sagt:
Hilde, meenst du nich?
Hilde, meinst du nicht?

So gaht se Hand in Hand in't Café. Thorsten genütt jede Sekunn,
So gehn sie Hand in Hand ins Café. Thorsten genießt jede Sekunde,
wiel he dat so schöön funn un se lacht un snackt över de olen Tiden.
weil er das so schön fand und sie lachen und reden über die alten Zeiten.
Un Hilde vergitt, dat se egentlich al lang na Huus gahn wull.
Und Hilde vergisst, dass sie eigentlich längst nach Hause wollte.
Un Thorsten haapt, dat Hilde villicht noch en poor Stünnen bi em blifft.
Und Thorsten hofft, Hilde würde vielleicht noch ein paar Stündchen bei ihm bleiben.
Bevör de Kellner mit de Reken kümmt,
Bevor der Kellner mit der Rechnung kommt,
schrieft se noch en poor Riegen op'n Beerdeckel:
schreiben sie noch ein paar Zeilen auf nen Bierdeckel:

Hilde, meenst du nich, wi geven echt'n super Droompoor af?
Hilde, meinst du nicht, wir gäben echt'n super Traumpaar ab?
Hilde, meenst du nich?
Hilde, meinst du nicht?

 

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03) Ik hool't nich bi di ut - Ich halt's nicht bei dir aus

(T: M. Buthmann // M: M. Buthmann, M. Müller, M. Zill)

 

 

Mit en Zentimetermaat hool mi mien Leven vör.
Mit dem Zentimetermaß halt mir mein Leben vor.
Een Meter tweeunsösstig, villicht en beten mehr.
Ein Meter zweiundsechzig, vielleicht ein bisschen mehr.
Hool mi mien Leven vör.
Halt mir mein Leben vor.
Mit en Zentimetermaat mitt allens na.
Mit dem Zentimetermaß miss alles nach.
Glöv mi nich. Mitt allens na.
Glaub mir nicht. Miss alles nach.
Glöv mi nich.
Glaub mir nicht.
Allens nee.
Alles neu.

Ik hool't nich, ik hool't nich bi di ut.
Ich halt's nicht, ich halt's nicht bei dir aus.

Dor is blots een Schild, een Wegwieser an'n Rand vun'n Padd.
Da ist nur ein Schild, ein Wegweiser am Wegesrand.
Dor is blots een Schild mit blots een Woort, dör dat funn ik to dien Gatt.
Da ist nur ein Schild mit nur einem Wort, durch das ich zu dir fand.
Un nu stellt sik rut, op dat Schild graadut steiht gor nix schreven.
Und nun stellt sich raus, auf dem Schild geradeaus steht nichts geschrieben.
Wat is över bleven?
Was ist übrig geblieben?


Twee junge Lüüd hebbt in en möde Luun,
Zwei Jugendliche haben in einer müden Laune,
bi en Akschoon merrn in de Nacht -
in einer nächtlichen Aktion -
un du weetst dat -
und du weißt das-
disset Schild eenfach ümdreiht.
dieses Schild einfach umgedreht.
Un wi loopt den Weg verdreiht.
Und wir laufen den Weg verkehrt.
Torüch op Anfang
Zurück auf Anfang.
torüch vun vörn
Zurück von vorn.

 
Ik hool't nich, ik hool't nich, ik hool't nich bi di ut.
Ich halt's nicht, ich halt's nicht, ich halt's nicht bei dir aus.
Un ik hool't nich, ik hool't nich bi di ut.
Und ich halt's nicht, ich halt's nicht bei dir aus.
Un ik hool't nich, ik hool't nich, ik hool't nich bi di ut.
Und ich halt's nicht, ich halt's nicht, ich halt's nicht bei dir aus.
Ik hool't nich, ik hool't nich bi di ut.
Ich halt's nicht, ich halt's nicht bei dir aus.

 

Ik bruuk blots en Woort, ik bruuk blots dien Woort un nich dusend Wöör.
Ich brauch nur ein Wort, ich brauch nur dein Wort, und nicht tausend Wörter.
Ik bruuk blots en Woort, ik bruuk blots dien Woort un nich dusend Wöör.
Ich brauch nur ein Wort, ich brauch nur dein Wort, und nicht tausend Wörter.

Un ik hool't nich, ik hool't nich, ik hool't nich bi di ut.
Und ich halt's nicht, ich halt's nicht, ich halt's nicht bei dir aus.
Un ik hool't nich, ik hool't nich bi di ut.
Und ich halt's nicht, ich halt's nicht bei dir aus.

Un ik hool't nich, ik hool't nich, ik hool't nich bi di ut.
Und ich halt's nicht, ich halt's nicht, ich halt's nicht bei dir aus.
Ik hool't nich, ik hool't nich bi di ut.
Ich halt's nicht, ich halt's nicht bei dir aus.

 

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04) Bi mi tohuus (Reprise) - Bei mir zuhause (Reprise)

(M: M. Buthmann, M. Müller, M. Zill)

 

-> Instrumental

 

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05) Leevde blifft - Liebe bleibt

(T: M. Buthmann // M: M. Buthmann, M. Müller, M. Zill)

 

Wat bringt mi dusend Wöör ahn Leevde?
Was nützen mir tausend lieblose Worte?
Wat bringt mi Weten un Gloven ahn Geföhl?
Was nützen mir Wissen und Glauben ohne Gefühl?
Wat bringt mi Almosen ahn Tekens vun Leevde?
Was nützen mir Almosen ohne Zeichen der Liebe?
Wat bringt mi Oppers ut't reine Kalköl.
Was nützen mir Opfer aus reinem Kalkül?

Leevde blifft.
Liebe bleibt.

De Leevde hett en lang Aten un en fründlich Gesicht.
Die Liebe hat nen langen Atem und ein freundliches Gesicht.
Se drammt sik nich op. Böset in't Schilde föhrt se nich.
Sie drängt sich nicht auf. Böses im Schilde führt sie nicht.
De Leevde is gedüllig.
Die Liebe ist geduldig.
Ok wenn allens wiederdrifft...
Auch wenn alles weitertreibt...

Leevde blifft. Leevde blifft.
Liebe bleibt. Liebe bleibt.
Leevde blifft. Leevde blifft.
Liebe bleibt. Liebe bleibt.


Allens hett en Enn. Man se hört nienich op.
Alles hat ein Ende. Doch sie hört niemals auf.
Allens hett en Enn. Man se hört nienich op.
Alles hat ein Ende. Doch sie hört niemals auf.
Ganz an'n Schluss blifft de Leevde.
Ganz am Schluss bleibt die Liebe.

 

Leevde blifft. Leevde blifft.
Liebe bleibt. Liebe bleibt.
Leevde blifft. Leevde blifft.
Liebe bleibt. Liebe bleibt.

 

 

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06) Slaapleed - Schlaflied

(T: M. Buthmann // M: M. Buthmann, M. Müller, M. Zill)

 

De Dag is üm, de Nacht breckt in.
Der Tag ist um, die Nacht bricht ein.
De Maand schient lies in dien Finster rin.
Der Mond scheint leis in dein Fenster rein.
Nu maak dien Ogen to und slaap gau in,
Nun mach die Augen zu und schlaf schnell ein,
slaap gau in in disse Roh.
schlaf schnell ein in dieser Ruh.

De Kers brennt, allens so as wennt.
Die Kerze brennt, alles wie gewohnt.
Dat Licht schient nau so as een dat kennt
Das Licht scheint genau so, wie man es kennt.
Nu maak dien Ogen to und slaap gau in,
Nun mach die Augen zu und schlaf schnell ein,
slaap gau in in disse Roh.
schlaf schnell ein in dieser Ruh.

Ik sing di to, bit to dien Droom.
Ich sing dir zu, bis in deinen Traum.
Du hörst dat Leed un kannst mi vertroon.
Du hörst das Lied und kannst mir vertrauen.
Nu maak dien Ogen to und slaap gau in,
Nun mach die Augen zu und schlaf schnell ein,
slaap gau in in disse Roh.
schlaf schnell ein in dieser Ruh.

 

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07) Droomwies - Traumweise

(M: M. Buthmann, M. Müller, M. Zill)

 

-> Instrumental

 

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